|
Katholische Religionslehre
Der katholische Religionsunterricht hat die Aufgabe, die Schüler
in ihrer geistig religiösen Entwicklung zu begleiten, sie zu fördern
und sie erkennen zu lassen, wie Menschsein sich im Christsein erfüllt.
Er gibt Lebensorientierung aus dem Glauben. Entsprechend richtet er sich an
folgenden Zielen aus:
- Er weckt und reflektiert die Frage nach Gott, nach der Deutung der Welt,
nach dem Sinn und Wert des Lebens und nach den Normen für das Handeln
des Menschen;
- er macht vertraut mit der Wirklichkeit des Glaubens und der Botschaft, die
ihm zugrunde liegt und hilft, den Glauben denkend zu verantworten; er befähigt
zu persönlicher Entscheidung in Auseinandersetzung mit Konfessionen und
Religionen, mit Weltanschauungen und Ideologien und fördert Verständnis
und Toleranz gegenüber der Entscheidung anderer;
- er motiviert zu religiösem Leben und zu verantwortlichem Handeln in
Kirche und Gesellschaft.
Evangelische Religionslehre
Der evangelische Religionsunterricht hat die Aufgabe, der Begegnung
der Schüler mit dem christlichen Glauben in der gegenwärtigen Welt
zu dienen. In diesem Sinn versteht er sich als Dienst der Kirche an der Gesellschaft.
Aus dem Auftrag ergeben sich folgende Ziele für den Religionsunterricht:
- Er soll Antworten von Christen auf die Fragen, Nöte und Herausforderungen
unserer Zeit suchen und entfalten;
- er informiert und orientiert über die christliche Tradition, die Lebensäußerungen
der Kirche und über die ökumenischen Fragen sowie über außerchristliche
Daseinsauslegungen;
- er schuldet den Schülern konkrete Lebenshilfe, damit diese zu sich
selbst finden und in der Gesellschaft mündig werden können.
Linktipps:
Das Medienreferat der Diözese
Rottenburg-Stuttgart berichtet über die katholische und evangelische Kirche
|