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Geschichte des Faches Informatik

Es war ein schwieriger und langwieriger Weg bis alle Voraussetzungen geschaffen waren, dass sich INFORMATIK als eigenständiges Fach am Gymnasium konstituieren konnte.
Veröffentlichungen aus www.isb.bayern.de/gym/informat/lehrplan/lehrplan.htm enthalten:

  • Mit KMS vom 24.08.1999 erhielt das Staatsinstitut den Auftrag, den Lehrplan des Gymnasiums zu überarbeiten - für alle Fächer und für alle Jahrgangsstufen.
  • Am 27./28. März 2000 fanden daher für die einzelnen Fächer Anhörungen zum Gymnasium und zum Lehrplan allgemein statt.
  • Im Sommer 2000 erfolgte des Weiteren eine repräsentative Befragung von Lehrern aller Fächer, Schülern, Eltern, Vertretern der Universitäten und der Wirtschaft, die allgemeine und fachspezifische Fragen anspricht. Die Arbeit in den Lehrplankommissionen begann im Februar 2001. Die Lehrplankommission Informatik erarbeitete das Fachprofil Informatik, die Jahrgangsstufenpläne für die Jahrgangsstufen 6 bzw. 7 und 9 bis 11 und schließlich auch den Lehrplan für die Jahrgangsstufen 12 und 13.
  • Der neue Lehrplan für das Gymnasium in Bayern trat gemäß Bekanntmachung des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus vom 5. Juni 2003 Az.:VI/5-5S5410-6.62695 am 1. August 2003 für die Jahrgangsstufe 5 in Kraft. Für die darauf folgenden Jahrgangsstufen tritt der neue Lehrplan sukzessive jeweils am 1. August der Folgejahre in Kraft. Für die in Jahrgangsstufe 6 einsetzende Informatik also am 1. August 2004.
  • Jeder hauptamtliche und hauptberufliche Kollege erhielt zu Schuljahresbeginn 2003 ein Exemplar des neuen Lehrplans.
    Weitere Exemplare können bestellt werden beim Druckhaus Kastner, Schloßhof 2-6, 85283 Wolnzach, Tel. 08442 / 9253-25

Das Kultusministerium hat durch die verbindlichen Lehrpläne unmissverständlich zum Ausdruck gebracht, dass das "Schattendasein" von Informatik als nur "Wahlpflichtfach" am Gymnasium beendet ist. Es wollte,dass einheitliche Lernziele beachtet werden, die wohlüberlegt von einer Expertenkommission festgelegt wurden. Dazu Anmerkungen aus dem Kontaktbrief 2003:

Ausgangspunkt der Arbeiten am Lehrplan Informatik waren umfassende Überlegungen zum spezifischen Beitrag des Informatikunterrichts zur Allgemeinbildung.
Wie im Fachprofil ausführlich dargestellt ist, liegt der Schwerpunkt auf dem Erwerb eines systematischen, zeitbeständigen und über bloße Bedienerfertigkeiten hinausgehenden Basiswissens über die Funktionsweise, die innere Struktur sowie die Möglichkeiten und Grenzen von Informatiksystemen. Die Schüler sollen sich mit den Denkweisen vertraut machen, die den Informations- und Kommunikationstechniken zugrunde liegen, und dadurch auch deren prinzipielle Chancen und Risiken einzuschätzen lernen.

Manche Eltern mögen sich zunächst an den vielen neuen Fachbegriffen, die in den Lehrplänen des Faches Informatik auftreten und eingeführt werden "aufstoßen". Aber auch das Fach Informatik benötigt - wie jedes andere Fach (vgl. Mathematik, Physik, Chemie, usw.) auch - seine eigene, klar definierte Fachsprache.

Da noch nicht genügend Lehrkräfte mit der Fakultas "Informatik" ausgebildet sind, werden in den nächsten Jahren weiterhin Fortbildungsmassnahmen für Lehrkräfte angeboten, damit der künftige Informatikunterricht entsprechend umgesetzt werden kann.

 
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