Dossenberger-Gymnasium Günzburg
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Dossenberger-Gymnasium Günzburg
Entwicklung zu einer zeitgemäßen Bildungsstätte
Dossenbergerhaus am Bürgermeister-Landmann-Platz in Günzburg, von 1901/02 bis 1968/69 Schulgebäude des Dossenberger-Gymnasiums 
Zeichnung aus: K.H.Koepf, Joseph Dossenberger (1721-1785, Ein schwäbischer Baumeister des Rokoko), Weißenhorn 1973

Die Schule trägt ihren Namen zu Ehren des schwäbischen Baumeisters Joseph Dossenberger (1721-1785); denn 68 Jahre lang war ihr Domizil ein Gebäude, das dieser Vertreter des Rokoko und Früklassizismus 1780/81 errichtet hatte; die ehemalige vorderösterreichische Kaserne am Bürgermeister-Landmann-Platz (heute Grundschule Dossenbergerhaus).
Das Dossenberger-Gymnasium blickt auf eine Tradition von über 170 Jahren zurück.
So verlief seine Entwicklung zu einer zeitgemäßen Bildungsstätte mit historischem Profil.
 
1817 Lateinische Vorbereitungsschule, vierklassig
1880 Vollständige Lateinschule, fünfklassig
1894 Progymnasium, sechsklassig
1900 Vollgymnasium (Humanistisches Gymnasium)
1946 Gymnasium mit Oberrealschule
1952 Bereitstellung weiterer Unterrichts- und Fachräume durch Einbeziehung des ehemaligen Schülerheims
1966 Angliederung des Neusprachlichen Gymnasiums mit Latein als erster Fremdsprache
1970 Umzug in den Neubau am südlichen Burgfrieden
1983 Angliederung des Neusprachlichen Gymnasiums mit Englisch als erster Fremdsprache (unter Verzicht auf den absterbenden humanistischen Schulzweig)
1984 Projektierung eines notwendigen Anbaus
1986-1988 Bauphase für die Erweiterung durch Kollegstufenräume
1988 Bezug des Neubaus durch die Kollegiaten
1989/90

 

Dossenberger-Gymnasium wird "Offenes Gymnasium" (Latein neben Englisch 1. Fremdsprache am MNG); Einrichtung des "Dr. Schlaegel-Stipendiums" für die Auszeichnung von Abiturienten
1991 Gründung des "Freundeskreises Dossenberger-Gymnasium Günzburg"
1993/94 Beginn des Schüleraustauschs mit Kladno (Tschechische Republik)
1998/99
 
Dossenberger-Gymnasium wird "Offenes-Europa-Gymnasium" (Spanisch als spätbeginnende Fremdsprache in der Oberstufe)
2000/01
Beginn der regelmäßigen Teilnahme am europäischen "Comenius-Projekt" (Zusammenarbeit mit Schulen aus Dänemark, Irland, Italien, Polen, Tschechische Republik, Wales)
2002 Erstmalige Vergabe des "OffermannFacharbeiten-Preises" für die besten Facharbeiten des Abiturjahrganges
2003
 
Einweihung des neuen Anbaus (10 Klassenzimmer; 2 PC-Räume); Erstmalige Vergabe der "WÖMA-Prämie" durch StD a.D. Hans Wölfl für die beste Abiturarbeit im Fach Mathematik
2005/06 Beginn des Schüleraustauschs mit Ampthill (England)
2006 Einweihung des Mensabaus und des neuen Studienraumes
2007/08 Erstmalige Zulassung von Spanisch als 3. Fremdsprache (nach E1 und F2)

 
   © Dossenberger-Gymnasium Günzburg.