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Dossenberger-Gymnasium Günzburg

Englisch Grundkurs 3 - Teilnahme an "Challenge 2020" und "Institute for Student Leaders"

Das Schuljahr 2007/2008 ist bereits das dritte Jahr, in dem das Dossenberger-Gymnasium mit einer Gruppe von Schülerinnen und Schülern an der Aktion "Challenge 20/20" teilnimmt. Ins Leben gerufen von der "National Association of Independent Schools" (NAIS), also der Vereinigung unabhängiger/privater Schulen in den USA, versuchen sich die Teilnehmer einer der 20 größten Herausforderungen unserer Zeit zu stellen, wie z.B. Globale Erwärmung, Wasserprobleme, Bildungschancen, Aids usw. Hierzu wird immer eine amerikanische Schule mit einer Schule eines anderen Landes gepartnert, um dann zusammen Informationen und Lösungen zu einem bestimmten Thema auszutauschen und zu finden.
2006/2007 arbeiteten wir z.B. im Grundkurs Englisch am Thema "Water Deficits". Abschließend sollte das Projekt wenn möglich auf einer Website dokumentiert werden, wodurch die Projektseite www.challenge2020.de.vu zusammen mit unserer Partnerschule "Whitfield School" in St.Louis, Missouri, USA, ins Leben gerufen wurde. Außerdem musste jede Gruppe noch eine "echte" Aktion durchführen, also handeln! Wir entschlossen uns zum einen, Buttons mit der Aufschrift "Water Scarcity" (Wasserknappheit) zu entwerfen und diese dann am Tag der offenen Tür zu verkaufen. Dies endete mit einem Gewinn von 110 €, die wir an eine Organisation spendeten, die sich für die Bekämpfung von Wasserknappheit weltweit einsetzt. Als zweite Aktion sammelte unser Englisch Grundkurs, im Zuge der Umweltwoche des Landkreises Günzburg, geschlossen einen halben Vormittag Müll in der näheren Umgebung unserer Schule - und es ist erstaunlich, was dort nicht so alles herumlag!

Durch diese beiden Aktionen war unser Projekt dann abgeschlossen. Doch die Robert Bosch Stiftung, die mit NAIS zusammenarbeitet, war bereit, uns dann 5000,- US $ zur Verfügung zu stellen, um mit 3 Schülern und unserer Lehrerin nach London zum ISL - "Institute For Student Leaders" zu fliegen. Dieser internationale Schülerkongress, abgehalten von der NAIS in den Räumlichkeiten der englischen Privatschule "Marymount International School" war dann das Highlight unseres Projektes. Beim ISL finden sich jedes Jahr Schüler privater und staatlicher Schulen aus aller Welt zusammen, die durch ihre Leistungen und ihren Charakter herausragen, um Schlüsselqualifikationen auszubilden, wie z.B. Führungsqualitäten oder die Fähigkeit, sich für gute Ziele einzusetzen oder Fertigkeiten zur Problemlösung.
Am 24. Juni 2007 flogen 3 Schüler und Frau Unger nach London, um eine wirklich gelungene Woche zu erleben. In London schwitzten wir bei Vorträgen und Workshops von bedeutenden Persönlichkeiten, wie Sara Lyle, einer Journalistin der New York Times, die uns die Macht von Worten bewusst machte, und Paula Mirk vom "Institute for Global Ethics", die uns half, unsere Vorstellung von Werten zu erweitern. Außerdem machten wir mit Carl Hobert von der Friedensorganisation "Axis of Hope" ein ganztägiges Rollenspiel zum israelisch-palästinensischen Konflikt und lernten dabei viel über verbale und nonverbale Kommunikation in Konfliktsituationen. Daneben waren noch Aktivitäten zu den Themen "Moral Courage" und "Leadership" auf dem Programm.
Zur Abwechslung verbrachten wir einen Tag in London und besuchten den Hampton Court Palace von Henry VIII, sowie das Winston Churchill Museum.
Darüber hinaus aber war einer der spannendsten und gewinnbringendsten Aspekte, dass wir Kontakte mit jungen Menschen aus nahezu der ganzen Welt schließen konnten (Kanada, Amerika, Honduras, Hawaii, Argentinien, Korea, China, El Salvador, Ghana…) und trotz des 8.oo - 22.00 Programms sehr viel Spass hatten. Auch unser Englisch verbesserte sich in dieser Woche enorm, da alle Kurse und Vorträge auf Englisch abgehalten wurden, und auch in den Pausen Englisch die Verkehrssprache war.

Zusammenfassend muss man sagen, dass die Teilnahme an einem Projekt wie "Challenge 20/20" auf jeden Fall lernförderlich und mit einer Menge Spaß verbunden ist! An dieser Stelle vielen Dank an die Robert- Bosch Stiftung für die zur Verfügung gestellte Geldsumme, Herrn Dr. Henzler für die Erlaubnis dieser Fahrt, sowie abschließend Frau Unger für die Mühen und Arbeit, die mit der Teilnahme verbunden sind!

 
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