Umweltkatastrophe Mensch?

P-Seminar Geographie und Geschichte

bei StD Dr. Salbaum und OStR Weißmann

„Wie grausam kann man sein? – Die Schlacht von Verdun“, „Der Aralsee – und auf einmal war das Wasser weg“ und „Deepwater Horizon – ein Blowout der Extreme“ sind die Überschriften von nur dreien der insgesamt zehn Plakate die das P-Seminar Geschichte und Geographie während einem lehrreichen Jahr selbst entworfen hat.

Doch wer denkt, mit dem schulischen Hintergrundwissen könne man in kurzer Zeit solche Plakate erstellen und eine Ausstellung konzipieren, wie es das P-Seminar getan hat, ahnt nicht, wie viele und langwierige Arbeitsschritte in jedem einzelnen dieser Ausstellungsstücke stecken. Angefangen hat das Projekt schon Anfang März 2016, wo die ersten Referate über die Themen stattgefunden haben, die zuvor ausgesucht worden sind. Anschließend wurden Designvorschläge für die Plakate diskutiert, wieder verworfen und mit Kunstlehrern besprochen bis man sich auf eine Maske geeinigt hat. Nebenher wurden viele Firmen oder Gesellschaften in Günzburg und Umgebung angeschrieben, um Partner zu finden, die die Kosten des Vorhabens sponsern. Mit der Finanzierung von drei Mal elf DinA 1 Plakaten auf Hochglanzpapier gedruckt, ist es nämlich leider nicht mit einem Kuchenverkauf in der Pausenhalle getan, weshalb man froh war, als man die sicheren Zusagen vom BWF und der Sparkasse Günzburg-Krumbach, die Kosten des Drucks zu übernehmen, hatte.

Nachdem die Rahmenbedingungen nun geklärt waren, begann jeder ein eigenes Plakat und ein zweites mit einem Mitschüler zusammen zu erstellen, so dass bei sieben Teilnehmern am Ende zehn Plakate und ein Eingangsplakat entstanden. Die Texte und Bilder mussten jedoch bei jedem einzelnen Plakat so oft umformuliert und abgeändert werden, dass sich der Prozess monatelang in die Länge zog. Doch anschließend war jeder Satz gut ausformuliert und der Text flüssig zu lesen.

Auch die folgenden Arbeitsschritte wurden zuerst unterschätzt. Es musste noch ein Logo erstellt werden, das für jedes Plakat individuell sein und doch alle Plakate miteinander gedanklich verknüpfen sollte. Zum Schluss wurden dann alle Plakate nochmals nebeneinander gelegt und letzte Unstimmigkeiten angeglichen. Der Abstand am Rand wurde vereinheitlicht, die Platzierung des Logos, der QR-Code, die Schriftgrößen, die Formulierungsart der Überschriften, die Absätze, die Quellenangabe und die Angabe des eigenen Namens sind nur einige Beispiele.

Doch das Ergebnis konnte sich wirklich sehen lassen. Herausgekommen ist eine tolle und informative Ausstellung, die am 06.12.2016 im Rathaus in Günzburg zusammen mit dem Oberbürgermeister Herrn Jauernig, dem eigenen Schulleiter OStD Lang und Vertretern der Sponsoren und von der Günzburger Zeitung eröffnet wurde.

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