Skilager 2017

Wir, die Klassen 7A und 7B, sind dieses Jahr vom 20.2.2017 bis zum 24.2.2017 ins Skilager nach Flachau, Österreich, gefahren. Als Gruppe von 45 Schülern und sechs Lehrern (Herr Huber, Herr Stadelmann, Herr Schwinn, Frau Lochbrunner, Frau Bendixen und Frau Schedel) haben wir uns um 6:45 Uhr an der Schule getroffen. Alle waren aufgeregt und haben sich Gedanken über das Skilager gemacht und ihre Erwartungen geäußert. Dann war der Bus schon da und nach einiger Zeit sind wir endlich losgefahren. Die Busfahrt war ganz lustig, weil wir natürlich über alles Mögliche reden konnten. Währenddessen haben die Lehrer uns den sechs Gruppen zugeteilt: Anfängern (4 Gruppen, die nach dem nächsten Tag noch einmal ein wenig umgruppiert wurden), die Fortgeschrittenen und die Könner. Um ungefähr 11:45 Uhr sind wir am Hanneshof, unserer Unterkunft, angekommen. Um die Koffer und Taschen auszuladen, sollten wir eine Menschenkette bilden und so das ganze Gepäck zum Eingang bringen, und auch wenn es ein bisschen anstrengend war, hat es Spaß gemacht. Danach haben wir die Zimmer bezogen. Weil wir ziemlich unter Zeitdruck standen, haben wir unsere Skisachen angezogen und sind gleich zur Piste gelaufen. Die Fortgeschrittenen und Könner sind gleich alle drei Lifte bis zu einer der höchsten Pisten hochgefahren und waren sozusagen ganz oben, während die Anfänger natürlich einfachere Skistellungen geübt haben, wie die Parallelstellung („Pommes“) und den Pflug („Pizza“). Um 16:00 Uhr sind wir zurück zum Jugendsporthotel gelaufen. Danach hatten wir eineinhalb Stunden Freizeit. Die Lehrer haben uns nach dem Abendessen, auf welches eine Ansage gefolgt ist, in einem Gemeinschaftsraum unten im Keller die zehn wichtigsten Pistenregeln erklärt.

Auch wenn es jeden Abend außer am Montag ein neues „Highlight“ gegeben hat, sind da doch einige Dinge, die täglich wiederholt wurden: Die sogenannte Zimmerolympiade zum Beispiel, welche so abläuft: Nach dem Abendessen haben die Lehrer in einer Ansage das Motto verkündet, nach dem man die Dinge am jeweiligen Abend gestalten sollte und sind dann um 19:30 Uhr in die Zimmer gekommen, um die Sauberkeit und die Ordnung zu kontrollieren und um Punkte zu vergeben, welche immer mit Empfehlungen einhergegangen sind, wie wir es noch besser machen können. Schlafenszeit war immer um 22:00 Uhr, hätte aber bei allgemeinem schlechtem Verhalten auch im Viertelstundentakt vorverlegt werden können. Ski wurde immer von 9:15 Uhr (Fortgeschrittene/Könner) bzw. 9:30 Uhr (Anfängergruppen bis auf die von Herrn Huber) bis 12:00 Uhr und 13:15 Uhr bzw. 13:30 Uhr bis circa 16:00 Uhr gefahren.

Zuletzt möchten wir noch die verschiedenen „Highlights“ aufzählen: Am Dienstag konnte man zwischen einem Fußball-/Völkerballtunier, einem Tischtennisabend und einer Spielerunde wählen. Der Mittwochabend war für die meisten von uns der tollste: Wir haben eine Nachtwanderung gemacht und sind dabei am Skigebiet vorbei durch Flachau gelaufen. Der Sternenhimmel war gut zu sehen und hat einen sehr malerischen Eindruck hinterlassen. Der Donnerstagabend war unbestritten der aufregendste: Die Lehrer haben mit einem unserer Mitschüler eine Musikanlage und einer Art Diskokugel einen Tanzkeller im Gemeinschaftsraum eingerichtet und haben uns feiern lassen!

Am Freitag sind wir tatsächlich noch einmal Ski gefahren, mussten aber dann sehr zeitig aufhören (11:00 Uhr), unser noch nicht eingepacktes Zeug in die Koffer stecken und dann mit dem Bus bereits losfahren. Um etwa 18:00 Uhr sind wir eingetroffen und haben uns dann nach Hause begeben.

Mein persönliches Fazit ist letzten Endes unglaublich positiv: Das Skifahren zu lernen hat großen Spaß gemacht und auch sicherlich den Wunsch hinterlassen, einmal wieder Ski zu fahren. Auch die anderen Umstände wahren mehr als zufriedenstellend: Das Essen war gut, die Zimmer für die Anzahl an Personen, die dort wohnten, auch geräumig genug. Tatsächlich gibt es aber auch zwei Kritikpunkte: Man konnte sich nämlich zwischenmenschlich gesehen mit Leuten, die nicht auf demselben Zimmer wie man selbst waren, kaum unterhalten, außer evtl. bei den Essenszeiten. Außerdem konnte einem in den Pausen auf den Zimmern durchaus einmal langweilig werden, wenn man sich nicht unterhalten wollte. Dieser Umstand war allerdings dadurch bedingt, dass einige Schüler ein inakzeptables Fehlverhalten an den Tag gelegt haben, das dafür sorgte, dass die Lehrer sowohl den Austausch zwischen den Zimmer stark beschränken als auch noch andere Konsequenzen ziehen mussten. Heimgeschickt werden musste allerdings niemand.

Wir wünschen allen Schülern, die noch nicht im Skilager waren, für die Zukunft großen Spaß!

Von Nico Mayer, Elisa Niesner, Julia Andruschenko, Selin Kisla, Tuana Cinar und Robert Petri

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